Demographie - Das Neue ist noch nicht da und das Alte funktioniert nicht mehr.

    Durch die demographische Entwicklung verschieben sich in allen Branchen die Altersstrukturen. In den nächsten Jahren sind 35% der Beschäftigten älter als 50 - im Jahr 2020 sind es 50%.

    Welche Generationen finden wir heute in den Unternehmen?

    Die Babyboomer

    Die Babyboomer (1954-1964) sind wettbewerbsfähig, diszipliniert und

    qualitätsbewusst. Sie haben einen hohen Berufsbezug und suchen Beständigkeit.

     

    Generation X

    Die Generation X (1965-1980) ist unabhängig, pragmatisch und flexibel. Sie ist hoch individualisiert und lebt in Balance zwischen Berufs- und Privatleben.

    Generation Y

    Die Generation Y (1981- 1999) denkt global, vernetzt und selbstbewusst. Sie ist

    digital und Individualistisch ausgerichtet. Arbeit bedeutet für sie Erfüllung

    und Selbstbestimmung.


    Die beiden jüngeren Generationen setzen sich mit gegenläufigen Fragen auseinander: Leistung

    versus Genuss, Familie versus Beruf, Individualisierung versus gemeinsamer Ziele, Flexibilität versus Beständigkeit.  


    Was bedeuten diese Trends für den Unternehmenserfolg? Während die Babyboomer und die Generation X die

    heutigen Führungskräfte ausmachen, steht die Generation Y in den Startlöchern.

    Finden sie die Unabhängigkeit und Forderungen, die sie brauchen? Nutzen wir ihre Qualitäten und führen sie mit den Fähigkeiten der älteren Generationen zielführend zusammen?

     

    Der Wettbewerb um die besten Fachkräfte hat schon heute begonnen. Die Themen Work-Life-Balance und

    Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind für die nachfolgen-den Berufsgenerationen sehr wichtig. Die Arbeitsbedingungen haben sich verändert: zunehmende Komplexität, erhöhte Innovationsrate, steigende Vernetzung und wachsender Wettbewerbsdruck.

     

    Aber: das Neue ist noch nicht klar und das Alte funktioniert nicht mehr.

     

    Führungskräfte und Beschäftigte sind künftig stärker und anders gefordert: Inklusion, teamorientierte Zusammenarbeit, direktes und transparentes Feedback, glaubwürdig und trotz steigender Heterogenität ein gemeinsames Bewusstsein schaffen, dass dennoch auf den Einzelnen zutrifft. Kann es sein, dass künftige

    Führungsqualitäten neben der strategischen und ergebnisorientierten Kompetenz nun wirklich und unaufschiebbar auch zunehmend aus echten, weichen Qualitäten bestehen müssen?

     

    Wie erleben Sie das in Ihren Unternehmen?

    Was können wir alle dazu beitragen?

     

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