Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren für kompakte Trainings

    Von vielen Kunden wird die Bitte an uns herangetragen: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wenig Zeit für umfangreiche Workshops und Trainings. Geht es auch kompakt?

     

    Selbstverständlich geht es auch kompakt :

     

    Nach unserer Erfahrungen sind aber bei kompakten Trainingsmodulen die Rahmenbedingungen um so wichtiger. Für Vieles, das man in Trainings ab 2 Tagen noch wunderbar im Training „glattziehen“ kann, ist in Kurzmodulen keine Zeit – hier müssen die Voraussetzungen um so mehr stimmen.

     

    Was braucht es nun um Kurzmodule zum Erfolg werden zu lassen? – Dies wollen wir an einem praktischen Beispiel darstellen:

     

    Ziel der Trainingsmaßnahme: Über kontinuierliches Training soll Verhalten verändert und Können vertieft werden

     

    In diesem Fall gehen wir in 3 Trainings-Schritten vor – hier verdeutlicht am Beispiel der Weiterentwicklung einer Inhouse-Vertriebs Abteilung:

    Nach einer Konzeption, in die die Führungskräfte intensiv eingebunden werden und einer Kick-Off-Veranstaltung für alle betroffenen MitarbeiterInnen kann der Trainingszyklus starten.

     

    Am Anfang steht das Basistraining bzw der gemeinsame Einstieg. Hier werden die Grundlagen für alle MitarbeiterInnen in gleichem Umfang gelegt – das Unternehmensleitbild bzw. das Sales-Leitbild ist die Grundlage für das Training, in dem die essentiellen Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden, so dass alle MitarbeiterInnen danach auf dem gleichen Stand sind.

     

    Im Abstand von einigen Wochen folgen immer wieder Kurzmodule (jeweils maximal ½ Tag), die sich dann jeweils mit einem sehr eng definierten Thema, z.B. mit einzelnen Verkaufstechniken oder Gesprächsteilen beschäftigen. Hier wird der halbe Tag sehr intensiv genutzt für einen kurzen Input und daran anschließend direkt die Umsetzung in die Praxis, die von einer Review-Einheit (ggf. mit ergänzendem Input) abgerundet wird. Durch diese sehr arbeitsplatznahe Variante werden die vertiefenden Inhalte der Kurzmodule sofort in den Arbeitsalltag integriert und es kann sogar spontan noch vom Trainer nachjustiert werden.

     

    Die Grundlage für die Teilnahme an den Kurzmodulen kann –je nach Unternehmenskultur- ein freiwilliges Anmelden durch die TeilnehmerInnen sein; z.B. auf Basis von Weiterbildungsgutscheinen, von denen die MitarbeiterInnen je Halbjahr 2 zur Verfügung haben und dann selbst entscheiden, mit welchem Kurzmodul sie ihre eigenen Arbeitsergebnisse so steigern können, dass sie ihre Ziele leichter und besser erreichen. Ebenso bewährt hat sich die Anmeldung in die Kurzmodule als Ergebnis von Coachings, in denen Coach und Coachee die Teilnahme zu einem bestimmten Thema festlegen.

     

    So können einzelne MitarbeiterInnen bei Bedarf nach und nach alle angebotenen Kurzmodule (in der Regel 6 – 8 unterschiedliche) besuchen. MitarbeiterInnen, die in einzelnen Themen jedoch schon sehr gut sind, brauchen diese Themen nicht zu besuchen. Ganz automatisch ergibt sich so eine sehr zielorientierte Trainingsreihe.

     

    Den gesamten Zyklus, der über 3 – 4 Monate oder auch über 1 – 2 Jahre angelegt sein kann, begleitet kontinuierliches Coaching oder Training on the Job.

     

    Zusammengefasst lassen sich folgende Faktoren definieren, die aus unserer Sicht zum Erfolg der Trainingsreihe mit kompakten Trainings führen:

     

    • „Knackige“ Titel, dieneugierig und Lust auf die Inhalte machen
    • Personelle Kontinuität: Die Trainingsreihe wird von Trainern durchgeführt, die dasUnternehmen gut kennen und während der gesamten Trainingsreihe zur Verfügungstehen. Dies ist wichtig, da für einen Beziehungsaufbau zwischen TrainerIn und TeilnernerInnen in den Kurzmodulen wenig Zeit zur Verfügung steht.
    • Klare Zieldefinitionmit Überprüfung der Zielerreichung am Ende
    • Klar definiertes, eng umrissenes Thema je Modul
    • Teilnehmen nur dort, wo die MitarbeiterInnen sich verbessern wollen/sollen – nicht Gießkanne überalle
    • Kurzer thematischer Input, dann direkt praktische Übung, im Optimalfall direkt am Arbeitsplatz
    • Einbindung der Trainingsreihe in den Tagesablauf
    • Begleitung der Trainingsdurch Coaching und/oder Training on the Job

     

    Welche Erfahrungen haben Sie mit kurzenTrainingssequenzen gemacht?Teilen Sie uns gerne Ihre Ansicht mit. Wir freuen uns aufIhre Sichtweise.

     

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