Gute Vorsätze - die Umsetzung macht den Unterschied!

    Sie kennen das – am Anfang waren Sie hochmotiviert, jetzt ein paar Wochen später erinnern Sie sich schon kaum noch, was Sie sich vorgenommen haben. Der tägliche Trott hat Sie wieder, Ihre Führungskraft und Ihr Umfeld bleiben bei den bisherigen Vorgehensweisen und mustern.


    Was können Sie tun, damit eine nachhaltige Umsetzung erfolgt?

     

    Machen Sie den ersten Schritt zur Umsetzung innerhalb von 72 Stunden und wenn er noch so klein ist. Einmal angefangen geht es sich leichter weiter.

     

    Setzen Sie sich Etappenziele und freuen Sie sich dann auch über die Erfolge.

     

    Aus Klein wird groß: Starten Sie mit einem kleinen ersten Schritt. Wenn dieser geklappt hat, gehen Sie den nächsten Schritt.

     

    Machen Sie Ihre Pläne öffentlich: Sprechen Sie mit Ihren Kollegen und Ihrer Führungskraft über Ihre Vorsätze.

     

    Teilen Sie Ihre Erkenntnisse mit den Kollegen: Indem Sie den anderen das Gelernte erklären, verinnerlichen Sie es selbst. In der Diskussion entstehen häufig neue Umsetzungsideen. Und nebenbei profitieren auch noch die anderen.

     

    Lassen Sie neue Verhaltensweisen zu Routinen werden: Wo lassen Sie sich leicht in den Alltag integrieren? Rituale geben Struktur und brauchen keine Entscheidung mehr.

    „Das diskutiere ich gar nicht mit mir, das mache ich einfach!“ Karl Lagerfeld

     

    Regelmäßige Reflexion und Kontrolle: Wann überprüfen Sie Ihre Erfolge?

    • Jeden Tag, wenn es etwas ist, was Sie ständig nutzen können.
    • Jede Woche, wenn es regelmäßig vorkommt.
    • Was hat gut geklappt und worüber freuen Sie sich?

    Überprüfen Sie sich mit den Fragen:

    • Hätte ich es heute einsetzen können?
    • Hätte ich eine passende Gelegenheit schaffen können?
    • Was war mein guter Grund, dass ich mich anders entschieden habe?

     

    Bereiten Sie sich vor: Zum Ihrem Vorsatz gehört immer auch der Umgang mit möglichen Widrigkeiten: Was könnte Sie davon abhalten, Ihren Vorsatz umzusetzen? Wie beugen Sie vor? Was tun Sie, wenn es tatsächlich passiert?

     

    Lassen Sie sich erinnern: Was erinnert Sie an Ihr Vorhaben? Finden Sie für sich ein Symbol, eine Farbe, einen Gegenstand, der sie an Ihr Vorhaben erinnert und der sich an einer Stelle befindet, wo er ins Auge fällt, wenn Sie ihn brauchen.

     

    Schaffen Sie Rahmenbedingungen, die die neue Verhaltensweise unterstützen. Was brauchen Sie, damit die Umsetzung leicht geht?

     

    Überprüfen Sie Ihre Ziele und Prozesse: Unterstützen diese die neue Verhaltensweise?

    Welche Veränderungen braucht es gerade an Schnittstellen?

     

    Belohnen Sie die neue Verhaltensweise: Nehmen Sie die Veränderung wahr, geben Sie Feedback, integrieren Sie diese in die Zielvereinbarung. Definieren Sie es als Standard oder als Anregung für andere, entwickeln Sie es weiter.

     

    Suchen Sie sich Mitstreiter: Tauschen Sie sich aus, reflektieren Sie gemeinsam, erinnern Sie sich gegenseitig, feiern Sie Ihre Erfolge zusammen – motivieren Sie sich gegenseitig.

     

    Ein nachhaltiges Training ist konkret, beantwortet praktische Fragen, gibt die Möglichkeit zum Üben und persönliches Feedback und besteht aus mehreren Bausteinen:

     

    Vorbereitung – Input und Üben – Reflexion – individuelle Vertiefung - Feedback

     

    Nachhaltiges Training ist regelmäßig – wir sind was wir üben! – fast wie im Fitnessstudio.

     

    Was hilft Ihnen beim nachhaltigen Lernen? Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungen!

     

     

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    Kommentare: 2
    • #1

      Anja Lüdeking (Donnerstag, 25 Januar 2018 16:59)

      Ich würde noch ergänzen, dass man sich nicht zuviel vornehmen sollte. Ansonsten sehr umfassend und klar geschildert. Vielleicht hilft es, die Quote derjenigen 75 %, die ihre Vorsätze Ende Januar zu den Akten legen, zu reduzieren.

    • #2

      Bettina Wecker (Dienstag, 13 März 2018 19:47)

      eine sehr gute Ergänzung!
      Weitere Anregungen, wie aus kleinen große Veränderungen werden können, finden Sie bei unserer Kollegin Andrea Bokler. Besonders schön finde ich die Ideen zu den 4 Zutaten zur Veränderung: Motivation - einfaches Verhalten - Auslöser in Form von Andocken an bestehende Gewohnheiten - Feiern von Erfolgen

      https://www.changemanagement.biz/2018/02/von-der-zahnseide-zur-nachhaltigen-veraenderung-tipps-fuer-die-realisierung-von-vorsaetzen/

      auf ein gutes Gelingen!