Mobilisieren für Veränderungen

     

    partnerteams ist umgezogen – auf den ersten Blick bedeutet das für den Einzelnen gar nicht so viel, denn wir arbeiten virtuell.

    Die äußerlich sichtbare Veränderung ist aber eine gute Gelegenheit, auch anderes genauer zu betrachten: Ist unser Außenauftritt noch zeitgemäß? Wie ist unser Selbstverständnis als Trainer und Berater?
    In der Konsequenz verändern wir unser Logo, unsere E-Mail-Adressen, unsere interne Plattform und damit sind die Auswirkungen auf die Arbeitsroutinen des Einzelnen dann doch groß.

    Kleine Veränderungen lassen sich leichter in die tägliche Routine integrieren, das meiste davon passiert unbemerkt und das Neue wird ohne großen Aufwand zur Selbstverständlichkeit. Diese Lern- und Anpassungsleistung wird selten bewusst erlebt – das ist schade, denn aus diesem Vorgehen ließe sich viel für die großen Veränderungen lernen.
    Fehlen Schritte in dieser evolutionären Entwicklung, dann kommt ein Zeitpunkt, zu dem ein großer Schritt erforderlich ist. Kleine Anpassungen verführen manchmal dazu, doch bei den alten Routinen zu bleiben, weil der Unterschied zu Beginn zum bisherigen Vorgehen noch nicht so auffällt.

    Veränderungen gelingen leicht

    • wenn das Neue an Vertrautes andocken kann
    • wenn tägliche Rituale daraus werden
    • wenn der Aufwand für die Umstellung nicht groß ist
    • wenn das Neue attraktiv ist
    • wenn der persönliche Nutzen erkennbar ist
    • wenn die Veränderung Sinn gibt und in das große Bild passt
    • wenn die Entscheidung dagegen einen aktiven Schritt erfordert
    • wenn es konsequent umgesetzt wird

     

    Irgendwann ist ein Punkt erreicht, an dem Anpassungen nicht mehr ausreicht und ein großer Kurswechsel erforderlich ist.  In diesem Moment werden Unsicherheit und Angst der Betroffenen ein wichtiger Faktor:

     Schaffe ich es, mich den neuen Anforderungen zu stellen?

    •  Wie gut geübt bin ich im Lernen?
    •  Wie passt das neue zu meinem Selbstverständnis, meinem Rollen- und Werteverständnis?
    •  Welche Denkmuster und Einstellungen prägen mein Handeln und funktionieren diese mit dem Neuen noch?

    Das große Bild für die zukünftige Entwicklung, die Bereitschaft auf die individuellen Bedürfnisse einzugehen und gemeinsame Lösungen zu suchen,

    Zeit für Reflexion, um Bilder auszutauschen, Erfolge fest zu halten, Knackpunkte zu identifizieren und die nächsten Schritte zu entwickeln, sind der Schlüssel für die Mobilisierung für Veränderungen. Das kann im Team oder auch Einzeln passieren.

    Widerstand als Zeichen von Veränderung

    Widerstände in Veränderungsprozessen sind anstrengend und dennoch ein positives Signal. Sie zeigen, dass die Dringlichkeit und die persönliche Bedeutung der Veränderung erkannt wird und es eine aktive Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der neuen Anforderungen gibt. Sie sind ein Zeichen, dass nicht nur die Wasseroberfläche, sondern auch die tiefen Gewässer in Bewegung geraten.

     

    Gerade bei großen Veränderungen ist es hilfreich, sich immer wieder bewusst zu machen, wie viele Veränderungen wir schon gemeistert haben – gerade die vielen kleinen Schritte, die am Ende eine große Veränderung zum Ergebnis haben.

    Deshalb haben wir von partnerteams jetzt ein neues Gesicht.